Details über Schaden in Emlichheim: Grenzwerte für Gefahrstoffe hundertfach überschritten

Dem nds. Wirtschaftsministerium liegen detaillierte Informationen über den Schaden in Emlichheim vor: die zulässigen Grenzwerte verschiedener hochgiftiger Stoffe werden weit überschritten (u.a. Benzol 423x, Barium und Bor 300x höher).

Und wir erinnern uns an die Presseinfo des LBEG hierzu vor 2 Wochen, wo von „keiner akuten Gefährdung“ ausgegangen wird. Das LBEG kann ja mal eine Landpartie nach Bothel oder Völkersen machen und die Menschen vor Ort fragen, ob Benzol schädlich ist…

Der Schaden in Emlichheim ist dem LBEG übrigens seit März 2019 bekannt. In den letzten 4 Monaten hat es das LBEG immerhin geschafft, 4 Besprechungen mit Wintershall DEA und den betroffenen Kommunen zu führen, die damit schlossen, das der Wintershall DEA empfohlen wurde, selber Strafanzeige wegen eines Umweltschadens zu stellen.

Wirklich unglaublich Vorgänge, die sich hier abspielen. Und genau das gleiche Unternehmen (Wintershall DEA) möchte uns verkaufen, SICHERE Rohstoffförderung zu betreiben. Genau dieses Unternehmen möchte auch bei uns fördern. Dazu können wir nur sagen: NÖ!!!

Widerstand mit ❌❌❌

Die TAZ berichtet über den Vorfall: https://taz.de/Leck-an-Oelbohranlage/!5616652/

Auf der Webseite des Grünen-Abgeordneten Detlev Schulz-Hendel MdL kann die komplette Antwort des Ministeriums an die Fraktionen eingesehen werden:
https://www.detlev-schulz-hendel.de/fileadmin/docs/abgeordnete/detlef_schulz-hendel/Dokumente/Vermerk_Emlichheim_132.pdf?fbclid=IwAR35ArYazXa8dXM5rc_a689h4ZrFHdjYlT2puX_SoLsz-jW3qVbRY6MskAo